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Thema der Woche   Ekzeme - wie Alltagsgifte die Haut krank machen
Ekzeme - wie Alltagsgifte die Haut krank machen
 
Foto: bilderbox.com
Die Haut als größtes Organ ist ein wichtiger Schutzschild des Menschen vor der Außenwelt. Diese lebenswichtige Rolle wird schon dadurch deutlich, dass bereits der Verlust eines Drittels der Hautfläche durch Verbrennungen oder Verätzungen zum Tode führen kann.

Wie funktioniert die Haut?
 
Die Haut erfüllt eine Vielzahl von Aufgaben. Sie stellt als Schutzorgan eine physiologische Barriere gegen mechanische, chemische, physische, thermische und infektiöse Einflüsse, die durch Mikroorganismen hervorgerufen werden, dar.
 
 
Die Haut hat auch die Funktion eines hochempfindlichen Sinnesorgans, das mit einer Vielfalt von Sensoren für die Aufnahme von Informationen aus der Umwelt dient. Diese Sensoren informieren über Druck-, Tast-, Wärme-, Kälte- und Schmerzempfindungen.
 
 
Die Haut ist ebenfalls ein Speicherorgan und kann erhebliche Mengen an Depotfett einlagern und es dem Körper bei Bedarf wieder zur Verfügung stellen. Ähnliches gilt auch für Wasser und Mineralien wie z. B. Salze.
 
 
Neben der Regulation des Wärmehaushaltes ist besonders ihre Funktion als Stoffwechselorgan hervorzuheben, da sie Wasser, Fett und Wirkstoffe aufnehmen und wieder ausscheiden kann. Dies wird in der Medizin ausgenutzt, indem Wirkstoffe durch die Haut hindurch ihre Effekte ausüben können.
 
 
Ein wichtiger Bestandteil der Haut ist der Säureschutzmantel, der aus einer Mischung von Fett aus den Talgdrüsen und Flüssigkeit aus den Schweißdrüsen besteht und der Haut nicht nur die nötige Elastizität verleiht, sondern auch Krankheitskeime abwehren kann.
 
 
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